Energiewende 2012
├╝ber Atomkraft, Erneuerbare Energien und Strompreise

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien geht voran. Das ist auch nicht verwunderlich, erwarten Investoren - große wie kleine - doch eine anständige Rendite. Ob Windkraft oder Photovoltaik: die Marge ist beachtlich. Und längst ist die Investition beispielsweise in Windkraftanlagen nicht nur den Großinvestoren mit viel Kapital vorbehalten. Es gibt auch zahlreiche Projekte mit regionaler Wertschöpfung, in die jeder investieren kann. Ein Umstand, der den Energiekonzernen ein Dorn im Auge ist. Denn an jedem Kilowatt Ökostrom das von Anlagen aus privater Hand erzeugt wird verdienen sie nichts.

Ein schönes Beispiel wie in Erneuerbare Energien gewinnbringend investiert werden kann ist die Ökostromgruppe Freiburg. Menschen aus der Region investieren in Anlagen in der Region. Und nicht nur weil sie eine gute Rendite erhalten - der Punkt regionale Wertschöpfung ist für viele wichtig. Denn am Bau der Windkraft und Photovoltaik Anlagen sind Handwerker aus der Region beteiligt.

Deutschland produziert heute so viel Strom aus Erneuerbaren Energien, dass dieser teilweise sogar exportiert wird. Im Winter 2012 haben wir so beispielsweise strom ins Atomstrom-Land Frankreich exportiert. Wir produzieren viel Ökostrom - doch können wir diesen nicht immer an die Stelle innerhalb Deutschlands transportieren wo er bentöigt wird. Das ist noch ein großes Problem, denn Strom kann auch noch nicht in großem Maße gespeichert werden. Wird beispielsweise viel Windstrom in der Ostsee produziert und im Schwarzwald benötigt, so fehlen einfach die Stromleitungen um diesen Strom in den Süden zu transportieren. Damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter in dem Tempo vorangehen kann ist also vor allem eines nötig: Der Ausbau der Stromnetze. Und auch die Möglichkeit den erzeugten Strom speichern zu können. 

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