Energiewende 2012
├╝ber Atomkraft, Erneuerbare Energien und Strompreise

Die Strompreise steigen Jahr für Jahr, meist zum Jahreswechsel. Und das muss nicht unbedingt etwas mit der Energiewende zu tun haben. Zumindest in 2012 dürfte diese kaum Einfluss auf die steigenden Strompreise haben. Mit einer Ausnahme: im Zuge der Energiewende 2011 hat die Bundesregierung eine Freistellung von stromintensiven Unternehmen von den Stromnetzentgelten durchgedrückt. Diese Kosten wurden bereits auf den Verbraucher umgelegt, mit dieser neuen gesetzlichen Regelung wurden die meisten Strompreiserhöhungen seit Anfang 2012 begründet. 

Aber auch die EEG-Umlage sorgt Jahr für Jahr für steigende Strompreise. Die garantierte Einspeisevergütung ist für Betreiber von Photovoltaikanlagen ein Segen, doch die Zeche zahlt der Verbraucher. 

Ob die Strompreise nun steigen oder nicht: jeder Verbraucher sollte einmal jährlich einen Strompreisvergleich durchführen. Um herauszufinden ob denn ein Einsparpotential vorhanden ist, ob sich der Stromanbieterwechsel lohnt. Und wer einen eigenen kleinen Beitrag zur Energiewende leisten möchte, der kann sich mit der Hilfe von dem Strompreisvergleich auch nach einem passenden Ökostromtarif umsehen. 

Dabei gilt auch: umso mehr Verbraucher die Chance des Wechselns nutzen, desto mehr überlegen sich die Stromanbieter ihre Preise zu erhöhen. Desto stärker ist auch der Preiskampf unter den Stromanbietern. So kommt dem Verbraucher eine gewisse Macht zuteil. Eine, die er noch viel zu wenig nutzt. Denn nur rund die Hälfte aller deutschen Haushalte haben bisher schon einmal ihren Stromanbieter gewechselt. 

 

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